Schmieden für den Frieden

100 Jahre Erster Weltkrieg - Schmieden für den Frieden

Vor hundert Jahren tobte der Erste Weltkrieg. Die grossen Waffenschmieden stellten die mörderischen Waffen her.
Heutzutage kommen Kunstschmiede aus aller Welt zusammen, um für Frieden auf dieser Welt zu schmieden.

Ein grosses internationales Schmiedeevent steigt vom 1. bis 6. September 2016 in Ypern in Belgien, auf den Schlachtfeldern des vierjährigen Mordens.
Schmiede aus aller Welt werden eine grosse Skulptur fertigstellen, deren Einzelelemente in verschiedenen Aktionen hergestellt wurden.
Infos zum Event in Ypern.

Angele-Schmeidetechnik gehört zu den Sponsoren dieses Projektes in Ypern.

Im Vorfeld gab es ein Kinderschmieden in Ochsenhausen-Reinstetten in Deutschland.

 

 

Kinder schmieden Mohnblumen für Ypern

Am Samstag, 27. Februar 2016 gab es ein Kinderschmieden in der Schmiedewerkstatt von Angele in Ochsenhausen-Reinstetten unter internationaler Anleitung von Schmieden aus England, Belgien und Deutschland.

Geschmiedet wurden Mohnblumen, die dann im September in die grosse Skulptur in Ypern eingebaut werden.

Mohnblumen wuchsen nach dem grossen Morden auf den Schlachtfeldern und färbten die Landschaft blutrot ein.

In England, Frankreich und Belgien haben weitere Veranstaltungen stattgefunden bei denen Kinder unter Anleitung von erfahrenen Schmieden Mohnblumen geschmiedet haben.

 

 

Kinder schmiedeten 27 Mohnblumen für Ypern

Etwa 30 Kinder waren am 27. Februar 2016 in der Schulungsschmiede der Firma Angele in Ochsenhausen-Reinstetten um Mohnblumen für das Mahnmal in Ypern zum Ersten Weltkrieg zu schmieden.

Der Andrang war gross, nicht einmal die Hälfte der Anmeldungen konnten angenommen werden.

Zu zweit oder auch allein wurde eine Mohnblume geschmiedet. Angeleitet wurden die Kinder von erfahrenen Schmieden, die auch die Werkstücke vorbereitet hatten:

  • Luc Vandecasteele aus Belgien, aus der Nähe von Ypern, dem Ideengeber des ganzen Projektes
  • Robert Smith aus England, Mitorganisator
  • Louis De Pooter aus Belgien
  • Niklas Wespel aus Reinstetten
  • Joachim Ackermann aus Schönebürg

An vier Ambossen wurde gleichzeitig gearbeitet.

Schutzkleidung (Schürze, Handschuhe, Brille) wurde gestellt.

Im Vorfeld berichtet die Lokalzeitung Schwäbische Zeitung über das Event:
am 24.03.2014
und am 01.03.2016
und das Regionalfernsehen regiotv

 

 

Fotos vom Kinderschmieden